Ausstellungen & Veranstaltungen

Das Leuchten der Farben

Ausstellung 2.9.-13.11.

Werke auf Leinwand der vielfach ausgezeichneten Künstlerin Juliane H. Berger.

Impressionen der Ausstellung

Weiter in Ausstellung: Lahmann u.a., Skulpturen aus Stein, Bronze und Eisen.

Geöffnet Fr.-So. 12-18 Uhr u. n. Vereinb.

Veranstalter

Galerie Hafenliebe
Am Dalmannkai 4
20457 HH-HafenCity

Info zur Künstlerin

Zur Künstlerin Dr. h.c. Juliane Helene Berger:

Kunststudien an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, der Akademie d. freien Künste Berlin und der Kunstakademie Fano/ Italien.
Seit 1989 verzeichnet im Museum of Modern Art, New York, 1994 Rembrandt- Medaille für das Gesamtwerk, 1997 Ehrendoktorwürde der Kunstakademie Fano/ Italien.

Ausstellungen u.a. in Hamburg, Köln, Berlin, Barcelona, Athen, Brescia, Zürich, Genf, Paris, Montreux, Washington, Chicago, New York (Moma), Surry Hills (Australien), St. Petersburg, San Catarina (Brasilien), Tokio.

Werke in zahlreichen öff. u. priv. Sammlungen, u.a.: Deutscher Bundestag, Schloß Schwerin, Prof. R. Wernstedt, Univ. Heifei (China), ehem. niedersächs. Kultusminister

Spurensuche

Ausstellung 2.9.-13.11.22

R. G. Bunk, Malerei und Zeichnungen aus 1936-1974.

Die Ausstellung SPURENSUCHE ist gewidmet der Tochter des Künstlers, Dr. Bojana Denegri-Bunk (1942-2022).

Impressionen der Ausstellung

Weiter in Ausstellung: J. Weber, R. Bergmeier, B. Lahmann / Plastiken

Geöffnet Fr.-So. 12-18 Uhr u. n. Vereinb.

Veranstalter

Galerie Hafenliebe
im Forum StadtLandKunst, Am Sandtorpark 12
20457 HH-HafenCity

Info zum Künstler

Rudolf Gerhard Bunk, * 1908 in Berlin, † 1974 in Hamburg

Stud. Kunstgeschichte, Philosophie, Malerei (bei Karl Hofer) und Bühnenbildnerei in Berlin. Seine Werke wurzeln im Expressionismus, später auch in der neuen Sachlichkeit.

R.G. Bunk

Im Frühjahr 1933 nimmt Bunk an einer Ausstellung der Darmstädter Sezession teil, die von der neuen Regierung als ”kunstbolschewistisch” geschlossen wird. Er beschließt Deutschland zu verlassen. 1934 hält er sich in der Schweiz auf, bekommt jedoch keine Arbeitserlaubnis.
Okt.1936 Heirat mit Marianne Horl in Berlin, in Stockholm Arbeit bei Isaac Grünwald (Schüler v. Matisse) und Ausstellung dort. Im Frühjahr 1937 Geburt des Sohnes Stefan. Im Sept.1937 muss Bunk Schweden verlassen und reist über Berlin in die Rhön. Im Mai 1938 Übersiedelung nach Waidhofen (Österreich), bis Juli. Dort hinterlässt er einen großen Teil seiner Werke, die er nicht wiedersehen wird. Zurück in Berlin, von dort Organisation der Ausreise nach Jugoslawien.
1939 Einzug mit der Familie in Split. 1940 erste Einzelausstellung in Split. 1941 von jugoslaw. Polizei nach Lipik in Slavonien verschickt und dort unter Polizeiaufsicht. Als die dt. Wehrmacht Jugoslawien besetzt, gelingt der Familie - zu Fuß - die Flucht nach Trogir, zu der Zeit italienisch. Auf dem Weg ertrinkt der 4-jährige Sohn bei einem tragischen Unfall. 1941 bekommt Familie Bunk eine italienische Aufenthaltsgenehmigung. 1942 Geburt der Tochter.
1943 übernimmt Deutschland die Herrschaft in Dalmatien. Bunk schließt sich der ”Kroatischen Konferenz” in Hvar an. 1944 gehen Bunks zusammen mit 30.000 kroatischen Flüchtlingen nach El Shatt am Suezkanal. 1945 Ausstellungen in Kairo und Alexandria gemeinsam mit jugoslawischen Künstlern. Ein Angebot der Aliierten, nach Amerika oder England zu emigrieren, lehnt Bunk ab.
Wieder in Split, wird Bunk als Bühnenbildner und Regisseur am Volkstheater engagiert. Bis 1958 erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Arbeit in Split als Künstler und Bühnenbildner.
1958 zwingen die pol. Verhältnisse Bunk zur Rückkehr nach Deutschland. In Hamburg Arbeit u.a. für den NDR und das Schauspielhaus. Bis 1972 häufige Gastaufenthalte in Split als Bühnenbildner und Maler. 1969 und 1972 Ausstellungen in Split. 1974 stirbt Bunk an einem Asthmaleiden.

1997 Gr. Retrospektive zum Werk Bunks in Split. 2004 Siftung Rudolf- Bunk- Preis für Bühnenbild durch die Stadt Split und Kroatien

Werke

Werke Bunks befinden sich in priv. Sammlgn. und Museen u.a. in New York, Stockholm, Split, Mannheim, Berlin, Hamburg

Literatur / Web

Rudolf G. Bunk: 1908-1974, Hrsg. Bojana Denegri, Hamburg 1997
Bojana Denegri: Bildersuche - Auf den Spuren meines Vaters Rudolf Bunk, Hamburg 2006
Rudolf G. Bunk: Werkverzeichnis, Hrsg. Bojana Denegri, Hamburg 2010
Wikipedia-Artikel: Rudolf G. Bunk
Webpräsenz Rudolf G. Bunk: bunk.ch
Blogspot zu Rudolf G. Bunk: Tom Bunk: Blogspot "dedicated to my father"
Artikel in: Der neue Rump, Lexikon der bildenden Künste Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung, Neumünster 2005
Artikel in: Allgemeines Künstlerlexikon – Die bildenden Künstler aller Zeiten und Völker, Leipzig, München 2000

Weitere Informationen

Akademie der Künste / Berlin, Archiv Darstellende Kunst (www.adk.de): Rudolf Gerhard Bunk: Manuskripte, Inszenierungsunterlagen, Korrespondenz und biografische Unterlagen.