Überseequartier mit Vielfalt und Kultur - Die Initiative Lebenswerte HafenCity

Anlass und Ziele Initiative Lebenswerte HafenCity

Der südliche Bereich des Überseequartiers in der HafenCity Hamburg erhält seit 2014 eine neue Planung für einen neuen Großinvestor, darin 90.000 qm Einzelhandel und Gastronomie gegenüber bisher 47.400 qm, Überbauung der Straße zur Elbe und aufgetürmte Gebäude ohne Beachtung der Qualität der angrenzenden städtischen und privaten Räume.
Die Initiative Lebenswerte HafenCity hat zusammen mit vielen weiteren Aktiven der HafenCity und der inneren Stadt festgestellt, dass die neue Planung den Anforderungen und den besonderen Chancen dieses Ortes nicht gerecht wird, sondern ihm schadet.

“In Gemeinschaft mit einem großen fachübergreifenden Netzwerk von engagierten Akteuren setzen wir uns dafür ein, in Weiterentwicklung der bisherigen Planungen der Sache eine gute Wendung zu geben - zum Besten für unsere Stadt!”

Wer die Initiative unterstützen möchte:
Informationen im Flyer zum Download.

Mehr Information: Vortrag I. Neitmann für die Initiative Lebenswerte HafenCity am 17.7.2017
(siehe auch unten "Überseequartier Süd - ein Gewinn für Hamburg?“)

Zukunft der Shoppingcenter - Studien und Medienberichte

In Studien und Medienberichten in Deutschland und Österreich nimmt die Kritik an Shopping-Centern zu. In Mainz verhinderte eine Bürgerinitiative eine Mall nach 4 Jahren Auseinandersetzung. Aktuelle Studien erwarten in den nächsten Jahren massive Umsatz- und Arbeitsplatzrückgänge im Einzelhandel als Folge des Online-Handels.

Exemplarische Auszüge aus Medienberichten:

14.2.2017, Shopping-UFO über der HafenCity Focus online

“Den Beinamen “Shopping-Ufo” erhielt das Bauprojekt “Einkaufszentrum am Überseequartier” in einem Workshop der Hamburgischen Behörde für Stadtentwicklung. Die Stadtplaner stellten fest, dass das Shoppingcenter zum einen über keinerlei gewachsene Kundschaft und zum anderen, bedingt durch die natürliche Grenze des Elbufers, über ein zu kleines Einzugsgebiet verfügt, um tagtäglich Kunden in die Einkaufspassagen zu locken.” (Vergl. unten: Bericht in Focus-Online vom 14.2.2017)

5.2.2017, Studie prophezeit Kahlschlag im Einzelhandel, n-tv

“Der größte Umbruch im Einzelhandel steht der Branche erst noch bevor: In den kommenden Jahren könnte jedes zweite Filialunternehmen vom Markt verschwinden, glauben Experten. ... Auch die Zahl von derzeit rund drei Millionen Arbeitsplätzen im Einzelhandel werde sich nicht halten lassen.

Zur Bedeutung für die Entwicklung von städtischen Zentren stellen die Stadtplaner eines Workshops in Hamburg fest:
September 2016: Die Attraktivität des öffentlichen Raums ist der Schlüssel für Zentrenentwicklung.

Gemeint ist hier der wirklich öffentliche Raum, nicht der pseudo-öffentliche Raum in Shopping-Malls. Die aktuelle Planung für das südliche Überseequartier wird als UFO bezeichnet.

30.7.2015, Große Shoppingcenter in der Kritik/ Initiative verhindert Mall, Deutschlandfunk online

“Shoppingcenter wirkten wie ein Magnet, argumentieren Entwickler, und dieser Magnet ziehe Kunden aus dem Umland in die Stadt hinein. Bereits ansässige Einzelhändler würden also von der zusätzlichen Kaufkraft profitieren, die das Center in die Stadt hole. Und es entstünden obendrein neue Arbeitsplätze. All das klingt verlockend, doch Studien belegen das Gegenteil: Das heißt, dass die Versprechen, die die Entwickler von Shoppingcentern machen, in aller Regel sich nicht erfüllen, so Monika Walther. Die Wirtschaftswissenschaftlerin untersucht seit Jahren die Wirkung von Shoppingcentern. Es sei mitnichten so, dass zusätzliche Kaufkraft von außen angezogen werde. Oftmals ist es so, dass ein interner Umverteilungsprozess stattfindet und der Umsatz aus dem bestehenden Einzelhandel sich verlagert. Und zwar in das Shoppingcenter hinein, weshalb Fachleute von einem Staubsaugereffekt sprechen: Die Mall saugt Kunden auf und hält sie fest.”..

“Shoppingcenter sind in sich selbst genügsame Kolosse, sie wenden sich mit glatten Außenfassaden von der Stadt ab, sie  wehren die Stadt geradezu ab.”... “ Sie spekulieren darauf, dass Leute kommen mit dem Auto, billig ...parken, dann reingehen, einkaufen, ... vielleicht noch etwas essen und dann ....raus mit dem Auto.”

“Die ece versucht deshalb immer, so schnell wie möglich die Planungen durchzusetzen, in der Verwaltung Zustimmung zu finden, Verträge zu schließen, mit dem OB, mit der Verwaltung. Denn sie haben feststellen müssen, je länger die Diskussion um die Ansiedlung in einer Stadt dauert, umso mehr geht die Stimmung gegen ece, weil die Leute sich bewußt werden, was auf sie zukommt für ein Koloss.”

“Bleibt die Frage, warum Stadtverwaltungen dem Bau von Shoppingcentern in dieser Größe und mit der starren Ausrichtung nach innen zustimmen.  ... Die Entwickler prognostizierten Nachteile für den Einkaufsstandort, wenn kein Shoppingcenter gebaut werde:.... sie sagen, hören Sie mal, Sie haben da einen Schandfleck. Es ist immer ein Schandfleck....”

“In Mainz wird vorerst wohl kein Shoppingcenter gebaut werden.” “Ich weiß jetzt nicht, wie ich das einordnen soll. Es bilden sich halt heute, es ist einfach ein Phänomen der Zeit, dass sich solche Bürgerinitiativen bilden, die sehr aktiv am politischen Leben teilnehmen.”

25.9.2014 “Die Zeit der Shopping-Malls ist vorbei”, Rundfunk Berlin Brandenburg, Interview Prof. Thomas Krüger/ HCU 

“In den USA, die als erste das Prinzip der Mall perfektioniert haben, geht der Trend sogar schon wieder in die entgegengesetzte Richtung. 

Die Shoppingcenter sind völlig austauschbar geworden und haben für die Bevölkerung an Reiz gegenüber einem vielfältigeren urbanen Raum verloren. Man baut dort neuerdings wieder die europäische Stadt nach. Also offene Strukturen mit Straßen, Plätzen und Grünflächen.

Diese Entwicklung kommt langsam auch in Europa und in Deutschland an.”

19.08.2012 “Die perverse Tyrannei der Einkaufstempel” www.welt.de

“Nach einer aktuellen Umfrage des NDR: ”Wie finden Sie Shopping-Center in kleineren Städten?” sagten nur noch 14,4%: ”Gut”. ...

Schon lange ist die grüne Wiese abgegrast; auch die Großstadte wurden bis auf Ausnahmen (Göttingen, Bremen) okkupiert.

Jetzt sind die Klein- und Mittelstädte das Hauptobjekt der Begierde. in Dutzenden von ihnen laufen Planungen für immer neue Shopping-Malls, und das Argument, das zieht, ist immer dasselbe: Wer der Konkurrenz der Nachbarstädte und -städtchen trotzen wolle (wo derselbe Centerbetreiber natürlich genauso argumentiert), müsse selbst Shopping-Malls bauen.

In Leer war es ... das vermaledeite Beispiel Oldenburg... In der nicht weit von Leer entfernten Stadt war mit List, Wählerbetrug und der persönlichen Hilfe des damaligen Ministerpräsidenten Christian Wulff ein Center gegen Bürgerwillen vor das Schloß gesetzt worden.”

Veranstaltungen und Berichte zum Überseequartier Süd seit 12/2016

4. November 2021: Sichtung Verschattungsstudie Planvorhaben HC 15

Die neue Planung für das Überseequartier Süd bedeutet eine viel höhere Verschattung des Gebäudes Am Sandtorpark 14 als die frühere Planung. Die BSW selbst bestreitet in ihrer Antwort zu Einwendungen aus 2016 diese größere Verschattung auch nicht. Eine Verschattungsstudie wurde jedoch erst jetzt nachgeliefert.Allerdings zeigen die Verschattungsgrafiken des Büros Lärmkontor zum Planvorhaben HafenCity 15 weder korrekte Baukörperhöhen, noch die Balkone der Wohnungen, noch die richtige Anzahl Geschosse. Wie groß die tatsächliche Verschattung ist, lässt sich so weder ausreichend erkennen, noch Wohnungen zuordnen.

11. Oktober 2021: Kritik am Planvorhaben HafenCity 18

Um das Überseequartier Süd möglich zu machen, plant die Stadt westlich angrenzend ein weiteres Gebäude. Hier soll unter anderem auf etwa 550 qm die Trafostation für das Kreuzfahrtterminal untergebracht werden. Dieses Gebäude verschärft die Belastung der Anwohner durch das Überseequartier Süd mit Luftschadstoffen, Lärm und massiver Verschattung. Auch der Hitzeinseleffekt wird verstärkt statt, wie von der Hamburger Regierung eigentlich beschlossen, reduziert. Die Initiative "Leben Am Dalmannkai" hat hierzu eine umfangreiche, bebilderte Kritik erarbeitet und den Mitgliedern der Kommission für Stadtentwicklung für deren Tagung am 11. Oktober überreicht.

11. März 2021: "Ein neuer Masterplan für die Innenstadt"

Zeit zu Handeln - Stadtentwicklung, Kultur, Mobilität, Tourismus und Klimaschutz zusammen denken und vernetzte Handlungskonzepte begründen, gemeinsam für die Innenstadtquartiere Altstadt, Neustadt und HafenCity. Auf Einladung der Stiftung StadtLandKunst, unterstützt durch den Tourismusverband Hamburg e.V., treffen sich 25 führende Vertreter*innen der Bürgerschaft, der Verwaltung, sowie städtischer und bürgerlicher Institutionen in der Halle 424.

März 2021: "City mit Zukunft"

Die HafenCity Zeitung veröffentlicht in ihrer Märzausgabe den Essay von Iris Neitmann "City mit Zukunft - Die Innenstadt mit Binnenalster und Mönckebergstraße muss in neuen Stadträumen neu gedacht werden – dazu gehört auch die HafenCity"

März 2021: "Heilende Gutachten?"

Dies fragt Katrin Wienefeld in einem ausführlichen Artikel in der Märzausgabe der HafenCity Zeitung und kritisiert: "Dem Überseequartier Süd fehlt eine gesicherte Verkehrs- und Bauplanung. Im März sollen neue Gutachten die gerichtlich festgestellten Mängel bewerten und Lösungen aufzeigen"

28. Januar 2021: "Ein Plan von gestern"

In der ZEIT Hamburg erscheint ein großer Artikel von Christoph Twickel über das Überseequartier Süd: "Ein Plan von gestern - In der HafenCity entsteht ein riesiges Einkaufszentrum - mitten in der schwersten Krise des Einzelhandels. Das weckt Widerstand"

1. Januar 2021: "Kultur statt Terminal"

Auf der Titelseite der HafenCity Zeitung kündigt der Chefredakteur einen Bericht an mit "Architektin Iris Neitmann erfindet das Überseequartier neu". Der Gastbeitrag von Iris Neitmann ist zu lesen auf Seite 26-27 mit dem Titel "Kultur statt Terminal".

Dezember 2020: "HafenCity Art - Kulturort-Initiative für bildende Kunst des 20. bis 21. Jhdts."

Im Dezember 2020 gibt die "HafenCity Art - Kulturort-Initiative für bildende Kunst des 20. bis 21. Jhdts." einen Informationsflyer heraus. Das Konzept passt sehr gut zu den Vorschlägen der Initiative Lebenswerte HafenCity aus Februar 2020

19. August 2020: Dramatischer Einbruch des Aktienwertes von Unibail Rodamco Westfield

Gemäß aktiencheck.de ist die Performance des Aktienkurses von Unibail-Rodamco-Westfield innerhalb eines Jahres -69%.

Gemäß marketscreener.com ist der Referenzwert der Aktie von Unibail-Rodamco allein vom 13.2.2019 mit 135 Euro bis zum 17.8.20 auf 38,8 Euro gefallen.

5. August 2020: Dirk Kienscherf im Sommerinterview des NDR mit Ulf Ansorge, Auszug zum Überseequartier Süd

„Die Rahmenbedingungen sind natürlich jetzt weitaus schwieriger geworden. Deswegen müssen auch Gespräche mit dem Investor geführt werden. Wir müssen uns da jetzt alle enorm anstrengen, damit wir das hinkriegen.“

11./12. Juli 2020: "... unsere Innenstadt als öde Steinwüste - ein Schreckensszenario! Warum eigentlich?"

Gert Kähler befasst sich im Hamburger Abendblatt mit den Ursachen der akuten Probleme der Innenstadt einschließlich des südlichen Überseequartiers.

25 Februar 2020: Das Hamburger Abendblatt veröffentlicht einen Bericht zum Überseequartier

3 kritische Leserbriefe veröffentlicht das Abendblatt an den Folgetagen.

„(…) Wichtig wäre es doch, genügend preiswerten Wohnraum (…) insbesondere in der HafenCity zu schaffen. (…) Auch würden die Mieter solcher Wohnungen Gewerbetreibende wie Bäcker, Friseure, Buchläden, Zeitungskioske, Kneipen und weitere Handwerksbetriebe nach sich ziehen, die alle das Viertel auch abends und nachts beleben würden.“ Chr. v. Humboldt-Dachroeden im HA vom 26.2.2020

„Wahnsinn, was hier an heißer Luft vom Betreiber Unibail-Rodamco-Westfield in die Medien getrieben wird. Man versucht wohl nach dem Prinzip „ Augen zu und durch“ die momentane Untätigkeit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) zu kaschieren. Es läuft noch immer das Normenkontrollverfahren bei Gericht. (…)“ S. Binroth im HA vom 26.2.2020.

„Nun läuft das städtische Großvorhaben HafenCity völlig aus dem Ruder mit einem total überdimensionierten Shoppingcenter (das größte in Norddeutschland!) verbunden mit Kollateralschaden für die Hamburger City, (…) Es handelt sich bei der HafenCity um eine städtische Maßnahme auf städtischem Grund und Boden (…)." P. Koch im HA vom 27.2.2020.

12. Februar 2020: Information der Initiative Lebenswerte HafenCity an die Landesvorstände der Parteien

Am 12.2. versendet die Initiative Lebenswerte HafenCity eine bebilderte Kurzinformation an die Landesvorstände der Bürgerschaftsparteien. Darin beschreibt die Initiative ihre Vorschläge für eine nachhaltige, lebenswerte Zukunft des Überseequartiers Süd als Herz der HafenCity.

10. Januar 2020: Eilantrag bewirkt: Behörde muss Bebauungsplan "heilen"

Das Oberverwaltungsgericht hat festgestellt, dass sowohl die Baugenehmigung für Tiefgarage und Erdgeschoss als auch der Bebauungsplan HafenCity 15 unrechtmäßig sind. Die Behörde hat deshalb zugesichert, den Bebauungsplan in einem 2. Verfahren zu "heilen".

3. Januar 2020: HCZ / Gastbeiträge zur Zukunft der HafenCity

Die HafenCity-Zeitung (Ausgabe 01/2020) veröffentlicht Gastbeiträge zur Zukunft der HafenCity und des Überseequartiers (HCZ hier als E-Paper).

“Statt Pfeffersackprofit mehr Poesie. Aber wo anfangen? Dort wo die Irrtümer am sichtbarsten sind! Im Überseequartier-Süd, ... Niemand wollte und will das Shoppingcenter: Die Bewohner nicht, weil sie es nicht brauchen, sondern mehr Wohnungen. Die Geschwister-Stadtteile rundum nicht, weil sie Kannibalismus des Einzelhandels befürchten. Der alte und der neue Oberbaudirektor auch nicht, weil es jede Spielregel innerstädtischen Lebens konterkariert. Shopping-Center sind für Suburbia an Autobahnen gedacht.“ Auszug Beitrag Dirk Meyhöfer.

Hier die Beiträge von Dirk Meyhöfer „Mehr Poesie statt Profitstreben“ und Frank Engelbrecht „Mut leben“:

9. DEZEMBER 2019: "Das echte Hamburg ist bedroht“ - Interview mit dem Hamburger Architekten und Stadtplaner André Poitiers

„(…) Wenn ich lese, dass die rot-grüne Regierung in der HafenCity im Jahr 2019 Überschreitungen der Grenzwerte für Lärm und Luftschadstoffe im Bebauungsplan akzeptiert, befremdet mich das: Glaubt die Politik tatsächlich, dass Bewohnern die Nähe zur Elbe mehr wert ist als ihre Gesundheit und vor allem die Gesundheit ihrer Kinder. (…)“ (Zitat von André Poitiers in diesem Interview)

29. NOVEMBER 2019:  „Droht Baustopp im Überseequartier?“

fragt das Hamburger Abendblatt auf der Titelseite und erklärt: Erster Erfolg für klagende Anwohner: Senat will den Bebauungsplan für das große Einkaufszentrum nachbessern.

„Die Entscheidung (…), ein Shoppingcenter und ein Kreuzfahrtterminal in dieser Größe auf engstem Raum zusammenzubringen, ist städtebaulich und vor allem verkehrstechnisch für das zarte Pflänzchen HafenCity eine unzumutbare Belastung. Der Senat hat dieses Projekt an sich gezogen - vor allem um seiner Kommunikationspflicht nicht (…) nachkommen zu müssen. Das rächt sich nun. (…)“ Leserbrief B. Brandi im HA vom 30.11.2019.

27. NOVEMBER 2019: Presseinformation: Bebauungsplan HafenCity 15 rechtswidrig

Am 27.11.2019 abends informieren wir die Medien, dass das Oberverwaltungsgericht den Bebauungsplan HC 15 als rechtswidrig benannt hat aufgrund eines absoluten Verfahrensfehlers und die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen "Heilung" des Plans in einem ergänzenden Verfahren angekündigt hat.

21. MAI 2019: Presseinformation: Eilantrag eingereicht

Am 20.5.2019 wurde ein Eilantrag eingereicht, Baugenehmigungen auszusetzen, um einen Baustop zu erwirken. Am 21.5. haben wir die Presse informiert und am 22.5. vor Ort die Presseinformation verteilt und zwei Medien Interviews gegeben.

4. FEBRUAR 2019: "80.000 Quadratmeter Wunschdenken"

Architekturkritiker Gert Kähler zweifelt am Erfolg des Einkaufszentrums im Überseequartier in einem Artikel im Hamburger Abendblatt (4.2.2019): „(…) eine Art Rettung der Welt durch Einkaufszentren. Das ist natürlich Wunschdenken. Der Onlinehandel wächst Jahr für Jahr um rund zehn Prozent, der innerstädtische Einzelhandel dagegen kaum noch Wir sehen wie die Leerstandsdauer von Geschäften selbst in der Innenstadt immer länger wird. (…)"

10. JULI 2018: Klage eingereicht / Pressegespräch

Die Klage gegen den Bebauungsplan und Widersprüche gegen erteilte Teilbaugenehmigungen sind eingereicht.
Aus diesem Anlass veranstaltet die Initiative Lebenswerte HafenCity ein Pressegespräch in der Halle 424. Das Interesse ist groß, noch am selben Tag erscheinen Berichte und Videos online, am nächsten Tag Berichte in den Printausgaben vom Hamburger Abendblatt, WELT, MOPO, taz u. a.
Sandra Schäfer kommentiert in der MOPO:
„Das ist nicht mehr zeitgemäß ...“

28. FEBRUAR 2018 Neuer Zoff ums Überseequartier

Unter dieser Überschrift berichtet BILD:
"Sie haben viele Visionen, aber noch wenig Konkretes. Und sorgen trotzdem schon für Unmut! Enwickler Unibail-Rodamco gab gestern einen Ausblick auf das für 2021 geplante südliche Überseequartier……
Erneute Kritik am Mega-Projekt gab´s von der Initiative "Lebenswerte HafenCity": Man fürchtet u.a. zu viel Verkehr, die Zunahme von Wind und Verschattung, eine Gefährdung des bestehenden Einzelhandels. Die Nachbarn des Baufelds werde man zudem bei einer Klage unterstützen."

28. FEBRUAR 2018 Presseinformation

Anläßlich der Pressekonferenz des Investors Unibail am 28.2.18 gibt Initiative lebenswerte HafenCity am Vorabend eine Presseinformation heraus, in der eine Klage gegen den Bebauungsplan angekündigt wird. Alle wichtigen Medien berichten am 28.2. und 1.3. über den Investor und über die Initiative.

Siehe auch unsere NEWS vom 28.02.2018 (sowie vom 19.04.2017 und 02.12.2016).

31. AUGUST 2017 DIE ZEIT "In der falschen Dimension"

"An einem der schönsten Orte in der HafenCity soll ein riesiges Einkaufszentrum enstehen. Doch wirklich enorm ist an dem Projekt nur eines: Die Fehlplanung: Ein Plädoyer gegen den Bau von Gert Kähler."

17. JULI 2017 "Überseequartier Süd - ein Gewinn für Hamburg?"

Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft und des AIV

21. JUNI 2017 "Einkaufs-Ufo am Hafen"

"Klotzen mit Klötzen: Einkaufs-Ufo am Hafen" titelt die taz. Vollständigen Artikel des taz-Nord-Redakteurs Alexander Diehl online hier lesen.

16. JUNI 2017 "Experte warnt: Hafencity-Mall in Hamburg ist überdimensioniert"

Gesamten Artikel von Markus Lorenz in der Online-Ausgabe der shz hier lesen.

Vortrag Iris Neitmann am 17.07.2017 in der Patriotischen Gesellschaft

15. JUNI 2017 Expertenanhörung im Rathaus

Der Stadtentwicklungsausschuss der Bürgerschaft hört 5 Experten zum Thema 'Auswirkungen des Einkaufszentrums auf die bestehende Innenstadt'. Iris Neitmann ist als Expertin beteiligt.

12. JUNI 2017 Hamburger Abendblatt

Bericht über den Baustoppantrag einiger Anwohner

2. MAI 2017 ZEIT-ONLINE "Ein in sich geschlossener Klotz"

Interview von Hanna Grabbe (ZEIT online) mit Iris Neitmann.

19. APRIL 2017 Fachveranstaltung zum Überseequartier: “Es geht auch besser!”

In Fortsetzung der Veranstaltung vom 4.2. präsentiert die Initiative Lebenswerte HafenCity
ihre Vorschläge zur Weiterentwicklung der bestehenden Planung zum südlichen Überseequartier.

Ort: Halle 424, Stockmeyerstr. 43, 20457 Hamburg.

Zeit: Mittwoch, 19.4. um 19 Uhr.

Fotos der Veranstaltung auf dieser Website in der Rubrik News.

Zusammenfassung der Präsentation vom 19.4.2017:
HafenCity im Schatten des UFOs? Es geht auch besser!
Download der Broschüre: Teil 1 Teil 2 Teil 3

Die Initiative bedankt sich bei Pastor Frank Engelbrecht
und den Architekten Mathias Hein und Bruno Brandi für die wertvolle und engagierte Unterstützung.

Eva Eusterhus war bei der Veranstaltung am 19.4.2017 und berichtet am 21.4.2017 in der "Welt".

4. FEBRUAR 2017 Fachveranstaltung zum Überseequartier:
“Baukultur ist Planungskultur” (Zitat R.Nagel, Bundesstiftg. Baukultur)

In einer Veranstaltung in der HafenCity diskutiert die Initiative, unterstützt durch die Hauptkirche St. Katharinen, an 2 Thementischen mit geladenen Bewohnern, Investoren, Fachplanern und Vertretern aus der Bürgerschaft: Was bedeutet die Planung des neuen Investors Unibail für das Quartier HafenCity und für die Stadt Hamburg?

In der Abschlussdiskussion zeigen sich viele Anregungen, offene Fragen und der Wunsch nach Fortsetzung.

Am 14.2. bericht Jens P. Meyer in Focus online

Am 15.2. erscheint ein Interview mit Frank Engelbrecht in
Der Immobilien Brief - Hamburg und der Norden
“ Der Verkehr ist aus meiner Sicht das größte Problem.”

29. DEZEMBER 2016 Gespräch mit Prof. Bruns-Berentelg (HCH):

Im Ergebnis wird eine Fachveranstaltung vereinbart.

Offener Brief an Olaf Scholz (Download als pdf unter den Fotos)

1. DEZEMBER 2016 HafenCity im Schatten des UFOs? Bevor es zu spät ist!

Die Initiativgruppe Lebenswerte HafenCity entsteht: Mit Beteiligung der Stiftung StadtLandKunst sendet die Initiative am 1.12. einen offenen Brief an den 1. Bürgermeister Olaf Scholz. Sie verlangt Dialog und Modifizierung, basierend auf den Rechercheergebnissen des Netzwerks HafenCity e.V.

Am 3.12. erscheint dazu ein ganzseitiger Bericht in Bild,
weitere Medien berichten in kürzeren Beiträgen

Am 19.12. umfangreicher Bericht im Hamburger Abendblatt,

Am 22.12. druckt das Hamburger Abendblatt zustimmende
Leserbriefe, u.a. des Architekten Mathias Hein